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Harvest Caye: die Privatinsel auf Belize von Norwegian Cruise Line

Der Süsswasserpool auf Harvest Caye von Norwegian Cruise Line
Der Süsswasserpool auf Harvest Caye von Norwegian Cruise Line

Vergangenen Dezember war ich auf einer 10-tägigen Kreuzfahrt durch die Westliche Karibik mit Norwegian Getaway. Nebst Mexiko oder Roatan haben wir auch die Privatinsel der Reederei angesteuert: Harvest Caye auf Belize. Die Insel liegt vor der Küste von Belize und ist quasi ein Resort für alle Urlaubsgäste von Norwegian Cruise Line, Oceania Cruises und Regent Seven Seas Cruises (NCLH). Das Resort verfügt über zahlreiche Attraktionen und Sportangebote, über welche ich in diesem Blogpost erzählen werde.

Harvest Caye: eine Insel der Erholung

Auf der Insel von NCL kann man so einiges unternehmen. Sie ist aber ganz klar nicht so aufgebaut, wie diejenige von Royal Caribbean. Auf der Perfect Day at Coco Cay Insel geht es nämlich wirklich um Spass und Action. Auf Harvest Caye ist dies ganz anders: Ruhe und Erholung liegen im Vordergrund. So erlebt man dies beispielsweise direkt wenn man vom Schiff an Land geht. Vor der Norwegian Getaway parkten nämlich zahlreiche Golf-Karts, welche einen auf die Insel brachten. Selbstverständlich kann man auch zu Fuss gehen, aber für ältere Menschen oder für Menschen mit Gehschwierigkeiten kann dies ganz komfortabel sein. Über die 365 Meter lange und überdachte Pier gelangt man dann auf die Insel und findet folgende Attraktionen:

  • Grosser Poolbereich mit Poolbar*, einem Wasserfall und jede Menge Liegen
  • Ein grosser Gastronomiebereich mit Bar, Restaurant und Terrasse*
  • Beach Villas, welche für bis zu 6 Personen gemietet werden können*
  • "The Flighthouse", wovon man Zip Lining machen kann oder einfach den Blick auf die Insel geniessen kann*
  • Eine Salzwasserlagune, welche zu Kajaking oder Stand-Up-Paddling einlädt*
  • Landausflüge zu den Mangroven*
  • Eine Shopping-Village mit Markenkleider oder landestypische Kunstwerken aus Belize (Schmuck, Kleider oder Souvenirs)*

*Aktivitäten gegen Aufpreis (vor Ort auf der Insel zu bezahlen)

 

Kleiner Haken: Auf Harvest Caye bezahlt man alles gegen Aufpreis, trotzdem man ein Getränkepakte hat und die Insel in privaten Händen ist. Das habe ich bei anderen Privatinseln so noch nie erlebt und daher finde ich das ein absoluter Minus-Punkt. Für das Mittagessen auf der Insel gab es kein Buffet und man konnte nur gegen Aufpreis speisen. Sonst musste man zurück an Bord.

Kilometerlange Standstrände und wieso Harvest Caye eben keine Privatinsel ist

Was mir besonders gut an Harvest Caye gefallen hat, sind die kilometerlangen Sandstrände. Obwohl über 4000 Passagiere auf der Insel waren, gab es immer genügend freie Liegen, auch im Schatten. Das brachte natürlich eine wohlige und freie Atmosphäre in das ganze Erlebnis. Auch mussten wir nie lange oder gross an einer Bar anstehen, bis wir einen Drink oder ein Bier gekriegt haben. 


Für mich ist Harvest Caye eine typische Privatinsel einer Reederei, aber das ist in diesem Fall eben komplett falsch. Die Insel wurde von der Norwegian Cruise Line Holding (NCLH) als Ansammlung von kleinen Mangrovenwäldchen gekauft und von der NCLH-Tochtergesellschaft "Provisions Belize" betrieben. Auf der Insel arbeitet keine bordeigene Crew, sondern Mitarbeiter vom Festland Belize. Auf Perfect Day at Coco Cay von Royal Caribbean versorgte beispielsweise die bordeigen Crew die Gäste an Land. Und zudem werden auch Landausflüge aufs Festland angeboten, auch von Reederei-Unabhängigen-Veranstaltern.

 

Der einzige Haken, welcher ich schon oben erwähnt habe, ist, dass zum Beispiel Getränkepakete an Land nicht gültig sind. So bezahlt man für jedes Getränke extra. Auch gibt es kein Buffet vom Schiff aus, das im Preis inbegriffen wäre. Stattdessen zahlt man auch hier zusätzlich. Wichtig: nehmt Bargeld mit auf die Insel, denn es kann nichts über das Bordkonto abgerechnet werden.

Mein Fazit zu Harvest Caye

Ein entspannter Tag auf Harvest Caye ging zu Ende und ich kann mit gutem Gewissen sagen: ich komme wieder. Die Insel hat mir ausgesprochen gut gefallen, da sich die Passagiere viel besser verteilen als auf anderen Inseln. Auch hat mir gut gefallen, dass die Insel mit duzenden Palmen gesäumt war und man so immer wieder Schatten fand. Ich persönlich würde auch beim nächsten Mal keine Ausflüge buchen. Die paar Menschen, die man in der Salzlagune sah paddeln, war eher ernüchternd.

 

Einzig was mich absolut geärgert hat, war, dass mein Getränkepaket auf der Insel nicht gültig war. Das könnte man als Reederei irgendwo vorher (beispielsweise im Tagesprogramm) erwähnen, so dass man genügend Bargeld dabei hat. Auch wusste ich nicht, dass die Insel keine typische "Privatinsel" der Reederei ist und man auch kein Buffet, welches im Reisepreis dabei ist, auf der Insel findet. Aber um es nochmals zu erwähnen: es war ein genialer Tag auf der Insel mit viele, positiven Vibes! In diesem Sinne: Schiff Ahoi und bis bald!

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