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Corona Virus: was tut die Kreuzfahrtbranche?

Das neue Coronavirus breitet sich seit mehreren Wochen immer schneller aus. Die Lungenerkrankung tauchte erstmals Ende Dezember 2019 in der Millionstadt Wuhan, China auf. Mittlerweile sind über 78'000 Menschen am neuartigen Virus erkrankt und über 2'700 daran verstorben. Das Corona Virus zwang die Reedereien dazu, diverse Asien Abfahrten vergangenen Monat und im Februar umzurouten oder gar zu stornieren. AIDA Cruises hat sogar ihre Asien Saison Mitte Februar frühzeitig beendet. Nun ist das Coronavirus auch in Europa angekommen und bringt den Kontinent in Unruhe und Hysterie. Die Sommersaison beginnt für die Kreuzfahrtreedereien schon bald und es werden nach und nach immer strengere Vorsichtsmassnahmen getroffen. Die jüngsten Massnahmen der wichtigsten Reedereien, die in europäischen Gewässern operieren, habe ich für euch zusammengefasst.

Costa Kreuzfahrten

Costa Kreuzfahrten ist so ziemlich die erste Reederei, die aktiv über ihre Vorsichtsmassnahmen und -Vorkehrungen öffentlich informiert hat. Costa Kreuzfahrten schreibt auf ihrer Website: "Gäste, Besucher und Besatzungsmitglieder jeglicher Nationalität, die in den 14 Tagen vor dem Einschiffen vom, zum oder durch das chinesische Festland, nach Hongkong oder Macao gereist sind, dürfen nicht an Bord von Schiffen der Costa-Flotte gehen. Die gleiche Maßnahme gilt für jene Personen, die mit einem vermuteten oder bestätigten Fall von Coronavirus in Kontakt gekommen ist, der von einer amtlichen Gesundheitsbehörde offiziell bestätigt wurde. Seit dem 22. Februar hat Costa Cruises angesichts des aktuellen Ausbruchs des Virus in verschiedenen italienischen Städten beschlossen, Kunden, die aus einer dieser Städte stammen – insbesondere Casalpusterlengo (Lodi), Codogno (Lodi), Castiglione D'Adda (Lodi), Fombio (Lodi), Maleo (Lodi), Somaglia (Lodi), Bertonico (Lodi), Terranova dei Passerini (Lodi), Castelgerundo (Lodi), San Fiorano (Lodi) in der Lombardei, Vò Euganeo (Padua) in der Region Venetien und sonstigen Städten, die zukünftig in die vom italienischen Gesundheitsministerium veröffentlichte Liste aufgenommen werden –, die Beförderung zu verweigern. Costa Cruises setzt sich daher direkt oder über Reisebüros mit den in diesen Städten ansässigen Passagieren in Verbindung, um sie über diese Entscheidung zu informieren und ihnen mitzuteilen, wie sie eine vollständige Rückerstattung erhalten können. Angesichts der sich schnell verändernden Situation wird diese Einschränkung auch auf alle Bereiche ausgedehnt, die in der vom italienischen Gesundheitsministerium und den entsprechenden Gesundheitsbehörden herausgegebenen Warnung enthalten sind. Darüber hinaus wird keiner der Ausflüge unserer Gäste Besuche von Stätten in den Regionen Piemont, Lombardei und Venetien beinhalten. Alle an Bord gehenden Gäste, Besucher oder Besatzungsmitglieder erhalten einen speziellen medizinischen Fragebogen zur Vorabprüfung, um ihre Eignung für die Beförderung besser beurteilen zu können. Jeder, der an Bord unserer Schiffe kommt, wird auf seine Körpertemperatur hin untersucht: Wer eine Körpertemperatur von über 37,8 °C hat, erhält keinen Zutritt zum Schiff. Dank der strengen Sanitisierungsprotokolle und der Verwendung von Desinfektionsmitteln, die gegen das Coronavirus wirksam sind, garantiert Costa den Gästen und der Besatzung höchste Sauberkeitsstandards an Bord seiner Schiffe. Die Sicherheit und Gesundheit der Passagiere hat für Costa Cruises oberste Priorität. Auf den Schiffen von Costa Cruises werden Vorsichtsmaßnahmen getroffen, einschließlich der Überprüfung von Gästen und Besatzung, wenn die Umstände dies erfordern. Darüber hinaus verfügen alle Schiffe der Flotte über medizinische Einrichtungen mit engagiertem Personal, das 24 Stunden am Tag zur Verfügung steht und auf den Rat und die Unterstützung von Fachleuten und spezialisierten externen medizinischen Einrichtungen zählen kann. Die Kreuzfahrtindustrie ist eine der am besten ausgestatteten und erfahrensten im Bereich des Gesundheitsschutzes. Für die 4 Costa-Schiffe, die seit dem 25. Januar 2020 in China im Einsatz sind, hat das Unternehmen nach der Entscheidung des Ministeriums für Kultur und Tourismus der Volksrepublik China, die Reise- und Tourismusaktivitäten als Form der Prävention und Kontrolle vorsichtshalber auszusetzen, beschlossen, alle Kreuzfahrten, die von China aus starten, bis Mitte März zu stornieren. Gäste, die von Stornierungen betroffen sind, erhalten eine Rückerstattung oder können ihre Buchung an einen anderen Abfahrtsort verlegen. Diese Kreuzfahrten werden in China nur für den chinesischen Markt verkauft."

MSC Kreuzfahrten

MSC Kreuzfahrten hat bereits am 30. Januar erste Reise- und Einreisebestimmungen für ihre Schiffe aktualisiert. Seit dem 25. Februar wurden weitere Massnahmen ergriffen und strengere Vorschriften errichtet. MSC Kreuzfahrten schreibt somit auf ihrer Website folgendes: "Wir haben heute unsere Vorsichtsmassnahmen für alle Gäste und die gesamte Besatzung, die auf einer unserer Kreuzfahrten reisen werden, erweitert. Die erweiterten Massnahmen sollen die Gesundheit und das Wohlbefinden aller Personen an Bord unserer gesamten Flotte sicherstellen. Es handelt sich um zusätzliche Massnahmen zu denen, die wir am 24. Januar angesichts des COVID-19 (Coronavirus)-Ausbruchs, der seinen Ursprung in China hatte, eingeführt haben. Wir möchten Ihnen versichern, dass die Gesundheit und Sicherheit aller Menschen auf unseren Schiffen unsere oberste Priorität hat und wir können Ihnen bestätigen, dass es an Bord keines unserer Schiffe einen Fall von Coronavirus gegeben hat.  MSC Cruises führte bereits und führt auch weiterhin eine Vorabkontrolle durch Wärmekameras durch, um Personen auszuschliessen, die möglicherweise gefährdet sein könnten. Passagiere mit Anzeichen oder Symptomen von Krankheiten wie Fieber (≥38 C°/100,4 F°), Schüttelfrost, Husten oder Atembeschwerden werden von der Einschiffung ausgeschlossen. Dieselben Regeln gelten für ihre Reisebegleiter. Während der gesamten Reise werden Gäste und Besatzung bei der Ein- und Ausschiffung in den jeweiligen Anlaufhäfen regelmässig mit Wärmekameras auf Fiebersymptome untersucht.  Darüber hinaus gab es und wird es auch weiterhin intensive Reinigungs- und Desinfektionsmassnahmen auf jedem Schiff unserer gesamten Flotte geben. Öffentliche Bereiche, die besonders häufig frequentiert werden, wie z.B. Handläufe, Fahrstuhlknöpfe, Türgriffe und Rezeptionstische, werden kontinuierlich desinfiziert. Zudem werden die Gäste regelmässig und überall an Bord daran erinnert, sich gründlich die Hände zu waschen und alkoholische Handdesinfektionsmittel zu benutzen. 

 

Die Einschiffung von Personen aus Gebieten mit einem erhöhten Risiko wird verweigert:  

• Jedem, der in den letzten 14 Tagen nach, von oder durch das chinesische Festland, Hongkong oder Macau gereist ist (oder über Flughäfen gereist ist), wird die Einschiffung verweigert. Die gleichen Regeln gelten für die Reisebegleiter dieser Passagiere (Eltern, Ehepartner, Kinder, Geschwister oder Begleitpersonen, die sich eine Kabine teilen).  

• Ebenso wird jedem, der in einer der folgenden Städte im zentralen Norditalien lebt oder in den letzten 14 Tagen von oder durch eine dieser Städte gereist ist oder diese Städte besucht hat, die Einschiffung verweigert: Casalpusterlengo, Codogno, Castiglione d'Adda, Fombio, Maleo, Somaglia, Bertonico, Terranova dei Passerini, Castelgerundo, San Fiorano und Vò. Dies sind die Gemeinden, die den Quarantänemassnahmen der italienischen Gesundheitsbehörden unterliegen.  

• Gäste, die innerhalb der letzten 14 Tage vor der Einschiffung engen Kontakt mit Personen hatten, bei denen das Coronavirus vermutet oder diagnostiziert wurde, oder die möglicherweise dem Coronavirus ausgesetzt waren und deswegen unter ärztlicher Beobachtung stehen, wird die Einschiffung verweigert. 

• Für weitere Fragen und Informationen stehen Ihnen gerne Ihr Reisebüro oder unser Contact Center unter 061 584 99 80 zur Verfügung."

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Weltweite Vorsorgemassnahmen MSC Cruises
Infografik zur weltweiten Vorsorgemassnahmen gegen das Coronavirus bei MSC Cruises
31409_04_Health_Flyer_CHD.pdf
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AIDA Cruises

Auch AIDA Cruises hat wichtige Reisehinweise zum Coronavirus auf ihrer Homepage veröffentlicht. Sie war die erste Reederei, die die Reisesaison in Asien frühzeitig beendete und ihre Schiffe folglich zurück nach Europa repositionierte. Folgendes hält AIDA fest: "Für AIDA Cruises haben die Sicherheit, die Gesundheit und das Wohlbefinden unserer Gäste und Crew jederzeit oberste Priorität. Wir beobachten sehr aufmerksam die Ausbreitung des Coronavirus, das erstmals in Wuhan, in der Provinz Hubei in China, entdeckt wurde. Daraus resultierend verschärfen Destinationen weltweit ihre Einreisebestimmungen. Dies erfolgt teilweise sehr kurzfristig und führt in Einzelfällen dazu, dass Kreuzfahrtschiffe nicht mehr in den jeweiligen Häfen anlegen dürfen. AIDA Cruises hat keinen Einfluss auf die behördlichen Entscheidungen und kann diese nicht umgehen.  Unsere medizinischen Experten arbeiten eng mit den US-amerikanischen Zentren für die Kontrolle und Prävention von Krankheiten (CDC) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zusammen, um die empfohlenen Vorsorge-, Präventions- und Kontrollmaßnahmen für unsere Schiffe umzusetzen. In Übereinstimmung mit internationalen Regularien und unter Berücksichtigung der Gesundheit und Sicherheit unserer Gäste und Besatzungsmitglieder haben wir auf allen Kreuzfahrtschiffen erhöhte Vorsorgemaßnahmen umgesetzt.

 

Die nachfolgenden Vorsichtsmaßnahmen gelten ab sofort und betreffen folgende Länder/Regionen:

China, Hongkong 

Macau

Taiwan

Südkorea

italienische Regionen Lombardei und Venetien

 

Bis auf weiteres können wir leider Gästen und Besatzungsmitgliedern eine Mitreise an Bord nicht ermöglichen, die in den letzten 14 Tagen vor Reisebeginn selbst in eine der obenstehenden Regionen gereist sind (inkl. Flughafentransit), Kontakt zu Personen hatten, die sich kürzlich dort aufgehalten haben, unter Quarantäne standen und/oder vor diesem Hintergrund aus gesundheitlichen Gründen vom Dienst freigestellt waren oder Kontakt zu Personen hatten, bei denen der Coronavirus vermutet bzw. bestätigt wurde.

 

In diesen Fällen kontaktieren Sie uns bitte zeitnah unter unserer Rufnummer: +49 (0) 381 / 20270722.

 

Bei AIDA Cruises gibt es festgelegte Prozesse zur Prävention von Viruserkrankungen: Entsprechend unserer Standards haben wir an Bord aller unserer Schiffe vorsorglich zusätzliche Hygiene-Maßnahmen in die Wege geleitet:

Alle Personen ab 18 Jahren (Besatzung und Gäste) sind verpflichtet, vor der Einschiffung eine Gesundheitserklärung für Reisende abzugeben. Gäste mit Symptomen wie Fieber, Atembeschwerden, Schüttelfrost oder Husten werden vor dem Boarding einem Gesundheitscheck unterzogen. Neben verstärkten Reinigungsmaßnahmen werden Gäste und Besatzung gebeten, sich die Hände regelmäßig zu waschen sowie die bereit gestellten Händedesinfektionsständer zu nutzen. Bei ersten Grippeanzeichen bitten wir die Gäste den Bordarzt umgehend aufzusuchen.

 

Sollten sich kurzfristig weitere Änderungen in aktuellen Richtlinien oder Auflagen seitens der Behörden ergeben, werden wir diese im Interessen der Gesundheit und Sicherheit unserer Gäste und der Besatzungen umgehend unsere Gäste informieren."

Royal Caribbean Cruise Line

Auch Royal Caribbean beobachtet die Situation aufmerksam und hat ebenfalls Massnahmen gegen das Coronavirus ergriffen. Folgendes schreibt die US-Amerkanische Reederei auf ihrer Homepage: "Wir beobachten die weltweiten Entwicklungen in Bezug auf das Coronavirus genau und konzentrieren uns voll und ganz auf den Schutz der Gesundheit und Sicherheit unserer Gäste und der Besatzung. Um den Richtlinien der CDC, der WHO und anderer Gesundheitsbehörden weltweit zu entsprechen, führen wir mehrere globale Maßnahmen zum Schutz von Gästen und Besatzung durch. Diese Maßnahmen sind absichtlich konservativ und gelten für jeden, der an Bord unserer Schiffe kommt, sowohl für Gäste als auch für die Besatzung. Wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten, die durch diese Vorsichtsmaßnahmen entstehen.

 

Bis auf weiteres werden alle Schiffe der Flotte von Royal Caribbean Cruises Ltd. die folgenden Gesundheitsvorsorgeprotokolle anwenden:

1. Unabhängig von der Nationalität werden wir die Einschiffung verweigern:

a. Jedem Gast, der in den letzten 15 Tagen vom, nach oder durch das chinesische Festland, Hongkong, Macao, Iran, Südkorea und die italienischen Regionen Lombardei und Venetien gereist ist, wird die Beförderung verweigert.

b. Jeder Gast, der 15 Tage vor der Reise nach China, Hongkong, Macao, Iran, Südkorea und den italienischen Regionen Lombardei und Venetien mit einer Person in Kontakt gekommen ist. Die CDC charakterisiert den Kontakt mit einer Person so, dass sie sich bis auf zwei Meter (2M) an eine Person annähert.

c. Gäste, die berichten, dass sie sich unwohl fühlen oder irgendwelche grippeähnlichen Symptome zeigen.

2. Es werden obligatorische spezialisierte Gesundheitsscreenings durchgeführt:

a. Jeder Gast, der in den letzten 15 Tagen von, nach oder durch Japan, Singapur, Thailand und Italien (alle Regionen außer der Lombardei und dem Veneto) gereist ist.

b. Gäste, die sich über den Kontakt mit Personen unsicher sind, die in den letzten 15 Tagen vom, nach oder durch das chinesische Festland, Hongkong, Macao, Iran, Südkorea, Japan, Singapur, Thailand und Italien gereist sind.

 

Gästen, die sich bei den speziellen Gesundheitsscreenings mit Fieber oder niedriger Blutoxymetrie vorstellen, wird die Beförderung verweigert. Allen Gästen, denen aufgrund dieser Einschränkungen die Beförderung verweigert wird, wird die volle Rückerstattung des Reisepreises gewährt. Wir verfügen über strenge medizinische Protokolle, um Passagieren und Besatzungsmitgliedern zu helfen, die sich während der Fahrt unwohl fühlen. Zu unseren Protokollen gehören professionelle medizinische Behandlung, Quarantäne von Personen, die sich unwohl fühlen, und verstärkte Schiffsreinigung, Luftfilterung und Desinfektionsverfahren. Wir bewerten die Entwicklungen ständig und werden diese Maßnahmen bei Bedarf aktualisieren. Gäste mit Fragen können sich an die Kundenbetreuung unserer einzelnen Kreuzfahrtgesellschaften wenden.

 

DERZEITIGE BESCHRÄNKUNGEN FÜR INHABER CHINESISCHER PÄSSE AB DEM 02/10/2020*

Viele Länder verweigern Personen, die in den letzten 14 Tagen vom, nach oder durch das chinesische Festland gereist sind, die Einreise und verlangen von chinesischen Gästen oft zusätzliche Gesundheitsvorsorgeuntersuchungen und die Überprüfung von Dokumenten.

• BAHAMAS: Keine Einreise für Personen, die vor 20 Tagen vom chinesischen Festland aus gereist sind, unabhängig von ihrer Nationalität.

• INDIEN: Keine Einreisevisa für chinesische Pässe.

• INDONESIEN: Inhabern von chinesischen Pässen ist die Einreise nicht gestattet.

• JAPAN: Keine Einreise für chinesische Pässe, die in den Provinzen Hubei und Zhejiang ausgestellt wurden.

• MALAYSIEN: Keine Einreise für chinesische Reisepässe, die in den Provinzen Hubei, Zhejiang oder Jiangsu ausgestellt wurden, gestattet.

• SINGAPUR: Inhabern von chinesischen Reisepässen ist die Einreise nicht gestattet. Schiffen wird die Einreise verweigert.

• SRI LANKA: Keine Einreisevisa für Inhaber eines chinesischen Reisepasses.

• VIETNAM: Keine Einreise für Inhaber eines chinesischen Reisepasses gestattet. Schiff wird die Einreise verweigert.

 

*Bitte beachten Sie, dass diese Einschränkungen sich ändern können und nicht alle aufgeführt werden können."

TUI Cruises

Auch die deutsche All Inclusive Premium Reederei, TUI Cruises, ergreift Massnahmen zur Prävention der Ausbreitung des Coronavirus: "Die Sicherheit und Gesundheit unserer Gäste und Besatzungsmitglieder steht für TUI Cruises an erster Stelle. Daher beobachten wir die aktuelle Ausbreitung des Coronavirus sehr aufmerksam. Wie Sie der aktuellen Berichterstattung entnehmen können, gibt es auch außerhalb von Asien vermehrt Fälle von Covid-19.  Darüber hinaus verschärfen immer mehr Häfen weltweit ihre Einreisebestimmungen. Dies erfolgt teilweise sehr kurzfristig und willkürlich und führt vereinzelt dazu, dass Kreuzfahrtschiffe nicht mehr anlegen dürfen. TUI Cruises kann diese behördlichen Auflagen leider nicht beeinflussen oder umgehen. Die letzte Asienreise der aktuellen Wintersaison der Mein Schiff 6 „Singapur bis Dubai“ ab 18.03.2020 findet weiterhin wie geplant statt. Ansonsten gilt für alle unsere Reisen: Sollte es kurzfristige Fahrplanänderungen geben, werden wir unsere Gäste und Vertriebspartner so schnell wie möglich darüber informieren.

 

Die nachfolgenden Vorsichtsmaßnahmen gelten ab sofort und betreffen folgende Länder/Regionen:

  • China (inkl. Honkong und Macao) 
  • Iran
  • Südkorea
  • Venetien und Lombardei (Italien) 

Bis auf weiteres können wir Gästen und Besatzungsmitgliedern eine Mitreise an Bord nicht ermöglichen, die in den letzten 30 Tagen vor Reisebeginn selbst in eine der obenstehenden Regionen gereist sind (inkl. Flughafentransit)  Kontakt zu Personen hatten, die sich kürzlich dort aufgehalten haben unter Quarantäne standen und/oder vor diesem Hintergrund aus gesundheitlichen Gründen vom Dienst freigestellt waren. In diesen Fällen kontaktieren Sie uns bitte zeitnah unter +49 40 60001-5111.

 

Wir sind weiterhin im täglichen Kontakt mit Hafen- und Gesundheitsbehörden, Sicherheitskräften und den Sicherheitszentren unserer Mutterkonzerne TUI und Royal Caribbean Cruises. Sämtliche Entscheidungen werden auf Grundlage dieser Bewertungen sowie den Reisehinweisen des Auswärtigen Amtes getroffen. Sollte sich die aktuelle Situation verändern und nur das geringste Sicherheitsrisiko bestehen, werden wir die Lage neu bewerten, entsprechende Maßnahmen ergreifen und unsere Gäste darüber informieren.

 

Bei TUI Cruises gibt es festgelegte Prozesse zur Prävention von Viruserkrankungen: Entsprechend unserer Standards haben wir an Bord aller unserer Schiffe vorsorglich zusätzliche Hygiene-Maßnahmen in die Wege geleitet:

Neben verstärkten Reinigungsmaßnahmen werden Gäste und Besatzung gebeten, sich die Hände regelmäßig zu waschen sowie die bereit gestellten Händedesinfektionsständer zu nutzen. Auf Nachfrage versorgen wir Gäste an Bord der Mein Schiff 6 mit Atemschutzmasken.  Bei ersten Grippeanzeichen empfehlen wir einen Besuch bei unserem Bordarzt. Als weitere Vorsichtsmaßnahme bitten wir ab sofort alle Gäste bis auf weiteres, beim Check-In im Hafenterminal einen Fragebogen zum aktuellen Gesundheitszustand und Reiseverhalten der letzten vier Wochen auszufüllen."

Alles nur Hysterie?

Das sind nur einige der aktuellen Massnahmen der Reedereien gegen das Coronavirus. Selbstverständlich wird in Zeiten wie diesen von Gästen erwartet, die jeweiligen Vorschriften an Bord einzuhalten und zu befolgen. Auch im Alltag kann einiges getan werden. Benutzt doch regelmässig Desinfektionsmittel, umgeht Händeschütteln oder Küssen bei fremden Menschen / Kunden (im Arbeitsalltag), niest in ein Papiertuch und hustet in den Ellbogen, so dass keine Keime oder Bakterien freigesetzt werden. 

 

Ist das ganze nur reine Hysterie? Zu dieser Frage möchte ich persönlich keine Stellung nehmen. Ich bin sehr gelassen, was dieses Thema angeht und sehe das ganze als "normale Influenza Grippe" an. Natürlich ist das Ganze an sich nicht zu unterschätzen. Ich hätte eher Bedenken, was die wirtschaftlichen Folgen wären. Nach den vielen Nachrichten auf meinem Handy von diversen Nachrichtenagenturen, habe ich mich beschlossen, Push-Mitteilungen abzustellen und mich auf das wesentliche Momentan zu konzentrieren.

 

Bitte beachtet diesen Post als reine Informationsquelle. CruiseExperience übernimmt keine Haftung bezüglich Richtigkeit und Aktualität der Informationen. Bitte erkundigt euch direkt beim Reiseveranstalter über den aktuellsten Stand zum Coronavirus. 

Kommentar schreiben

Kommentare: 3
  • #1

    Karin (Freitag, 28 Februar 2020 06:29)

    Danke für diesen informativen Bericht!

  • #2

    Raffaela (Freitag, 28 Februar 2020 07:56)

    Good to know. Danke Dir. Die Zeit wird zeigen, wie es weiter geht und ob die Massnahmen reichen.

  • #3

    cruisingandbeyond (Freitag, 28 Februar 2020 09:59)

    Küssen vermeiden bei fremden Menschen oder KUNDEN? �� Klasse...! �

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CruiseExperience habe ich im Jahre 2015 gestartet, da ich all meine Erfahrungen und Erlebnisse Rund um das Thema Kreuzfahrt mit euch teilen wollte! Besonders auf Instagram hat sich meine Community rasant entwickelt und heute zählen wir gute 25'900 Follower - ein grosses Dankeschön dafür!

Auf diesem Blog poste ich regelmässig Beiträge zu den Themen Kreuzfahrten, Destinationen und persönliche Erlebnisse. Also, lass dich inspirieren für deine nächste Kreuzfahrt!


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